Vorsorgeauftrag – was ist das?

Vorsorgeauftrag hört man immer öfters, weil Angehörige ganz traurige Geschichten erlebt haben. Ich gebe hier ein Beispiel ab, was passieren kann, wenn man nichts regelt:

“Mein Vater hatte Demenz und war viele Jahre in einem Pflegeheim. Durch die Aenderung des Gesetzes war ich plötzlich damit konfrontiert, dass ich als Tochter nichts zu sagen hatte, respektive den ersten Akteneinblick bekam ich erst, nachdem er verstorben war. Das war eine sehr schwierige Situation und hätte mit einem Vorsorgeauftrag verhindert werden können.“ Barbara Schärz

Seit der Gesetzesänderung vom 01.01.2013 ist die KESB verpflichtet, die Interessen von Erwachsenen und Kindern zu vertreten. Selbst wenn man verheiratet ist, wird sich die KESB einschalten, wenn ein Partner urteilsunfähig wird. Sie hat das Recht das gesetzliche Vertretungsrecht des Ehepartners sogar ganz zu entziehen, wenn kein Vorsorgeauftrag vorhanden ist.

Mit einem Vorsorgeauftrag und einer Patientenverfügung können urteilsfähige Erwachsene rechtzeitig ihren Willen festhalten, damit bei einem möglichen Verlust ihrer Urteilsfähigkeit in ihrem Sinne vorgegangen wird.

Habt ihr Fragen zu diesem Thema, dann wendet euch unbedingt an Barbara Schärz. Sie hat selbst die Erfahrung mit KESB gemacht und weiss worum es geht. Sie führt auch Informationsanlässe zu diesem Thema durch (siehe Flyer Info Abend Rappi). Es lohnt sich ihr zuzuhören.

Info Abend Rappi