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Was für Vorkehrungen müssen Konkubinatspaare treffen?

  • Konkubinatsvertrag (Musterverträge für Konkubinatspaare)
    – wie werden Hausarbeiten finanziell entschädigt
    – Inventar der Wohnungseinrichtung mit Kaufbelegen
  • Testament (falls Kinder vorhanden sind, sollte der Zweck des Vermögens erwähnt werden, z.B. für Unterhalt und Ausbildung)
  • Mitteilung an die 2. und 3. Säule über die Begünstigung des Lebenspartners machen
  • Vorsorgeanalyse, falls daraus eine Unterdeckung ersichtlich ist –> Abschluss einer Todesfallversicherung
  • kommen Kinder zur Welt:
    – Vater kann vor Geburt beim Zivilstandesamt sein Kind anerkennen
    – die gemeinsame elterliche Sorge ist durch eine gemeinsame Erklärung möglich; ab 1.7.2014 braucht es keinen Unterhaltsvertrag mehr, ist aber durchaus sinnvoll und kann ich nur empfehlen. Informationen zu Sorgerecht und Unterhaltsvereinbarung erteilt KESB (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden).

Benötigen Sie eine Vorsorgeanalyse oder sonstige Hilfe? Nehmen Sie einfach Kontakt mit mir auf. Gerne helfe ich Ihnen weiter.

Sandra Flückiger, Natel: 077 462 30 07 oder E-Mail: info(at)finanzberatung-flueckiger.ch

Sind Leibrenten sinnvoll?

Eigentlich nicht!

Weil 40% der ausbezahlten Rente als Einkommen versteuert werden müssen. Bei einem eigenen Entnahmeplan muss nur eine Einkommenssteuer auf die Vermögenserträge bezahlt werden. Der Verbrauch des Kapitals ist steuerbefreit. So kommt man finanziell mit einem eigenen Entnahmeplan besser weg, dafür hat man aber keine garantierte lebenslange Rente. Ob Sie diese Sicherheit überhaupt benötigen, kann ich für Sie berechnen.

Viele Versicherungsmakler drängen darauf, einen Teil des Pensionskassengeldes als Kapital zu beziehen und eine Leibrente abzuschliessen. Davon ist abzuraten, weil das Geld 2x versteuert wird und der Umwandlungssatz bei der Leibrente in der Regel viel tiefer ist als bei der Pensionskasse. Eine Leibrente auf zwei Leben hätte einen Vorteil gegenüber der Rente aus der Pensionskasse, weil die Rente für die Witwe oder den Witwer höher ausfallen würde.

Aber wie immer hängen Entscheidungen für oder gegen eine Leibrente immer von den persönlichen Umständen ab. Gerne berate ich Sie auch in diesem Bereich, völlig unabhängig! Nehmen Sie mit mir Kontakt auf:

Sandra Flückiger, Natel: 077 462 30 07 oder E-Mail: info(at)finanzberatung-flueckiger.ch

Fondsgebundene Einmaleinlagen bergen Risiken, die kein Versicherungsmakler erwähnt

Folgendes kann Ihnen bei einer fondsgebundenen Einmaleinlage passieren, wenn die Finanzmärkte und dadurch auch der Fonds sich negativ entwickeln:

Die Kosten für den Todesfallrisiko-Schutz nehmen zu, weil die Differenz zum aktuellen Fondsguthaben und zum garantierten Todesfallkapital wegen schlechter Börsenentwicklung grösser wird. Das bedeutet, die nun höheren Kosten werden aus dem Fondsguthaben finanziert. Die Ersparnisse auf dem Fondsguthaben nehmen durch die höheren Kosten ab. Das ist sehr ärgerlich. Deshalb lieber eine reine Todesfallversicherung abschliessen, da weiss man was man hat.

Nehmen Sie sich in acht vor gemischten Lebensversicherungen!!!

Weshalb? Gemischte Lebensversicherungen (sparen und versichern) haben gewichtige Nachteile:

  • sehr tiefe Rendite
  • Fondsprodukte in einer Fondspolice sind sehr teuer
  • keine Flexibilität (bei vorzeitigem Ausstieg verliert man viel Geld)
  • werden gerne von Versicherungsvertretern verkauft, weil die Provisionen sehr hoch sind
  • völlig unsinniges Produkt für Jugendliche!!!

Versicherungsvertreter argumentieren häufig mit dem Vorteil der Prämienbefreiung. Das heisst die Versicherung bezahlt im Falle einer Erwerbsunfähigkeit die Prämien weiter ein, so dass das Sparziel dennoch erreicht werden kann. Aber Achtung, dieser Vorteil kostet viel Geld. Es soll gut überlegt sein, ob es nicht andere Lösungen gibt.

Die Alternative zu einer gemischten Lebensversicherung ist: separat bei der Bank sparen (völlige Wahlfreiheit von Sparmöglichkeiten) und separat dazu eine Todesfallrisiko-Versicherung mit abnehmendem Kapital sowie eine Invalidenrente als Ersatz für die Prämienbefreiung abschliessen.

Beachten Sie einen Grundsatz: Sparen bei der Bank, absichern gegen Invalidität und allenfalls Tod bei einer Versicherung. So kommen Sie garantiert am günstigsten weg und haben erst noch die volle Flexiblität!