Menu Close

Kennen Sie Ihr Pensionskassenreglement?

Die Erfahrung zeigt, dass die Wenigsten ihr Pensionskassenreglement kennen. Aber warum auch. Solange man keine Familie absichern muss und nicht vor der Pensionierung steht, ist das verständlich. Ihr spürt vielleicht auf was ich hinaus will. Ich möchte auf die Bedeutung der Pensionskassengelder aufmerksam machen.

a) Es ist wichtig zu wissen, wie man im Fall von Invalidität oder Tod selbst oder die Angehörigen abgesichert sind.

b) Im Fall der Pensionierung bieten einige Pensionskassen attraktive Varianten an. Zum Beispiel Teilpensionierung mit gestaffeltem Kapitalbezug (Steueroptimierung muss im Einzelfall angeschaut werden!!!). So oder so ist es eminent wichtig zu wissen, welche Möglichkeiten man hat und dafür muss man das Pensionskassenreglement kennen. Ich empfehle jedem sich spätestens mit 50 damit auseinander zu setzen. Dann hat man genügend Zeit um die richtigen Weichen zu stellen.

Falls eine genaue Berechnung zu verschiedenen Szenarien gewünscht wird, stehe ich gerne zur Verfügung. Eine Offerte kostet nichts.

Sandra Flückiger
Natel: 077 462 30 07
Mail: info(at)finanzberatung-flueckiger.ch

Vorbezug und Aufschub einer AHV-Rente

Vorbezug einer AHV-Rente

  • jeder Rentenbezüger kann seine Rente 1 oder 2 Jahre im Voraus beziehen, dies hat eine Rentenkürzung von 6.8%, resp. 13.6% pro Jahr zur Folge
  • auch bei einem Vorbezug muss man bis zum ordentlichen Pensionsalter AHV-Beiträge leisten, ausser der Ehepartner bezahlt als Erwerbstätiger mindestens CHF 992.– AHV-Beiträge (Stand 2020)
  • Kinderrenten werden erst mit ordentlichem Pensionsalter ausbezahlt
  • Eine allfällige Witwen/Waisenrente wird ebenfalls gekürzt
  • einen Vorbezug muss man spätestens im Monat vor dem Geburtstag bei der AHV einreichen
  • Ob ein Vorbezug sich lohnt muss in jedem einzelnen Fall überprüft werden

Aufschub einer AHV-Rente

  • möglich 1 bis 5 Jahre (muss mindestens 12 Monate betragen)
  • hat eine Rentenerhöhung von 5.2% bis 31.5% pro Jahr zur Folge
  • die Dauer des Aufschubs muss nicht im Voraus festgelegt werden. Nach einem Jahr kann die erste Rente jederzeit bezogen werden
  • mit dem Aufschub der Altersrente werden auch die Kinderrenten aufgeschoben
  • nach dem Tod wird der Zuschlag auch zu den Hinterlassenenrenten gewährt, nicht aber zur Altersrente des Ehegatten oder der Ehegattin
  • ein Aufschub muss spätestens ein Jahr nach dem ordentlichen Pensionsalter mitgeteilt werden
  • vom Aufschub ausgeschlossen sind IV-Bezüger oder Altersrenten mit Hilflosenentschädigung
  • Ob ein Aufschub sich lohnt muss in jedem einzelnen Fall überprüft werden