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Höhe der Einzahlungen in die Säule 3a

Es hängt in erster Linie davon ab, ob in eine Pensionskasse einbezahlt wird oder nicht:

  • Angestellte oder Selbständige mit Pensionskasse: max. CHF 6’826.–
  • Angestellte oder Selbständige ohne Pensionskasse: 20% vom Einkommen (Bruttolohn abzüglich AHV/IV/EO/ALV Beiträge),  max. CHF 34’128.–

Stand 2020

Ein Bezug der Gelder aus der Säule 3a ist in folgenden Fällen möglich:

  • bei der Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit (für bisher Angestellte)
  • bei der Aufgabe der bisherigen selbstständigen Erwerbstätigkeit und Aufnahme einer neuen, andersartigen selbstständigen Erwerbstätigkeit (für bisher Selbstständigerwerbende)
  • zum Erwerb von Wohneigentum
  • beim definitiven Wegzug aus der Schweiz, resp. aus der EU
  • beim Bezug einer ganzen Invalidenrente der IV
  • ab vollendetem 60. Altersjahr (Frauen 59. Altersjahr); die Altersleistungen werden bei Erreichen des ordentlichen Rentenalters der AHV fällig (65 Jahre für Männer und 64 Jahre für Frauen). Weist der Vorsorgenehmer/in nach, dass auch nach dem ordentlichen Rentenalter erwerbstätig ist, kann weiterhin Beiträge an die Säule 3a geleistet werden und der Bezug kann bis höchstens 5 Jahre nach Erreichen des ordentlichen Rentenalters der AHV aufgeschoben werden.

Jeder Bezug von Geldern der dritten Säule muss versteuert werden.

Bezug Wohneigentumsförderungsgeld aus Säule 3a

Für Wohneigentum können Gelder aus der Säule 3a entnommen werden. Jedoch mit folgenden Auflagen:

  • alle 5 Jahre
  • Sobald das 3a-Guthaben aus dem Grund «Alter» bezogen werden kann, darf kein Teilbezug für Wohneigentumsförderung mehr gemacht werden

Wer also steuerlich optimieren möchte (sofern möglich und sinnvoll) sollte sich 6 Jahren vor dem AHV-Rentenalter nochmals damit auseinander setzen. Oder ganz einfach jetzt schon: mehrere Säule 3a Konti eröffnen und so von den Bezügen über mehrere Jahre profitieren. Falls Fragen vorhanden sind, einfach anrufen oder schreiben:

Natel: 077 462 30 07
Mail: info(at)finanzberatung-flueckiger.ch

(Stand 2016)

Kapitalauszahlungssteuer bei Vorsorgegelder

Aufgepasst: Kapitalauszahlungssteuer wird zum Zeitpunkt der Auszahlung der Vorsorgegelder erhoben.

Das heisst es ist von Bedeutung, wo der Steuerpflichtige zum Zeitpunkt der Auszahlung wohnt. Im Gegensatz zur Einkommens- und Vermögenssteuer, bei welchem der Wohnsitz am 31.12. massgebend ist.

Säule 3a – Erbregelung

Wussten Sie, dass die Erbfolge vom Gesetzgeber bei gebundener Vorsorge für den überlebenden Ehegatten vorgeschrieben ist und nicht zu ändern ist? Auch die Personen unter Ziffer 2 können nicht abgeändert werden, wenn zum Zeitpunkt des Todes finanziell unterstützt wurden. Siehe Verordnung BVV3, Art. 2 Begünstigte Personen.

Admin / BVV3